Neideck 1000 Trail-Halbmarathon am 16.10.2016

Markus und Rainer haben in diesem Jahr beide den Geländelauf für sich entdeckt. Wobei, Markus ist eigentlich schon seit längerem für seine Ausflüge durch das Dickicht im Tennenloher Forst bekannt. Spätestens seit seinem Ultramarathon über den Rennsteig ist er aber endgültig Höhenmeter erprobt.

 

Rainer verwandelte sich im Sommer vom Bergwanderer zum Speedhiker und landete zwangsläufig beim Trailrunning. So kam es auch, dass er am Tag der deutschen Einheit einen Trainingslauf im Muggendorfer Gebürg absolvierte und dabei zufällig vom Wettkampf am 16. Oktober erfuhr.

Robert Stein veranstaltete zum ersten Mal seinen Geländelauf über den härtesten Halbmarathon nördlich der Alpen, klar durften wir dann bei der Premiere nicht fehlen. Der 21km lange Rundkurs ist gespickt mit 1000hm und technisch anspruchsvollen Trails. Für die reizvolle Landschaft hatten die Athleten am Wettkampftag leider keine Zeit, galt es doch heute schnell zu sein und so wurde die traumhafte Landschaft mit der Ruine Neideck, der Versturzhöhle Riesenburg und der Muschelquelle links liegen gelassen.

Markus startete nach zwei Wochen Urlaub in Vietnam zwar halbwegs untrainiert, dafür aber gut erholt und legte zu Beginn in einer 4er-Führungsgruppe gleich den großen Gang ein. Nachdem es anfangs den ersten Anstieg nach oben, sowie durch die Riesenhöhle in das Obere Wiesenttal ging, musste er die ersten beiden Läufer bei KM8 ziehen lassen, und war fortan ohne Begleiter oder dem GPS-Track auf der Uhr unterwegs, zur großen Überraschung gelang es ihm aber sich auch ohne Fahrrad direkt vor ihm nicht zu verlaufen. Am Ende des ersten Trailslaufs blieb ein unerwarteter aber umso zufrieden stellenden Platz auf dem Podest. Rainer wollte zwei Wochen vor dem Marathon in Frankfurt keine Verletzung mehr riskieren und ging die Bergabpassagen entspannt an. So musste er auf den letzten 2 Kilometern im Abstieg seine vier Partner der Fünfergruppe ziehen lassen und landete schlussendlich auf dem 20. Gesamtplatz.

Organisator Robert hatte ein beeindruckendes Finisherbuffet organisiert. Auf der Siegerehrung gab es am Ende beinahe mehr Preise als Teilnehmer. Somit würden auch die hinteren Plätze würdig geehrt. Im nächsten Jahr soll die Veranstaltung wiederholt und sogar ausgebaut werden. Die Strecke verträgt auf jeden Fall noch ein paar mehr Teilnehmer. Und das beeindruckende Buffet sowieso.

Ergebnisse:

  • Markus-Kristan Siegler 2:01h, 3. Platz gesamt
  • Rainer Hartmann 2:20h, 20. Platz gesamt